Effektiv und Sicher: Sequentielle CAR-T-Zelltherapie bei Patient:innen mit diffus großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL)
Überaus interessant erwies sich der Beitrag zu CAR-T-Zellen von Matthew Frank mit den Daten einer Phase-I-Studie mit anti-CD22 gerichteten CAR-Ts bei Rezidivgeschehen post CD19-CAR-Ts an der Stanford University. In Anwendung eines CliniMACS-Prodigy-Systems (Miltenyi™) konnte innerhalb von meist 10 Tagen (vein to vein time: max. 18 Tage) bei 95% der Patienten ein kryokonserviertes Produkt hergestellt werden. Diese Patienten erhielten – der Natur des Rezidivgeschehens geschuldet – eine Bridging-Therapie (Kortikosteroide oder Kortikosteroide und Bestrahlung, Chemotherapie oder andere Therapien – ohne weitere Erläuterung dieser Therapien). Es erwies sich die Dosisstufe 1 als die empfohlene Phase-2-Studien-Dosis (1 x 106 CAR22+ Zellen/kg). Sie erzielten in stark vortherapierten CAR19 refraktären Patienten eine ORR und CR-Rate von 68 % bzw. 53%. Die Sicherheitsaspekte waren sehr ähnlich zu den bekannten anti-CD19 gerichteten CAR-Ts bis auf die erhöhte Anzahl an IEC-HS (Immune effector cell associated hemophagocytosis syndrome = CAR-T-assoziierte Hämophagozytose), die jedoch gut beherrschbar war. Die multizentrische Phase-2-Studie für auf CD19-CAR-T-Zellen relapsierte großzellige B-Zell-Lymphom-Patienten wird im Sommer 2023 starten.
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