Nicht ganz so „seriennah“ wie die CARTITUDE-4-Studie, aber vom Ansatz doch sehr interessant, waren die Daten, die Sascha Haubner im Rahmen der Plenary Session über ein humanisiertes AML-Model präsentierte. Ziel war es, eine CAR-T-Zelltherapie bei der AML erfolgreich durchzuführen. Sascha Haubner konnte unter Anwendung eines „ADCLEC.syn1-Konzepts“ auf eine effektivere Wirkung als bei rein auf Anti-CD33 ausgerichteten CAR-T-Zellen verweisen. Das Prinzip war, eine CAR-T Zelle zu designen, die einen zielgerichteten Effekt, jedoch unter Reduktion der Off-Target-Wirkung generiert, denn die Verteilung und die Dichte des Target-Antigens definiert letztlich die Effektivität des CAR-Designs. Mit diesem neuartigen Design unter Anwendung einer Antigen-gerichteten Domäne (ADGRE2-1XX-CAR), assistiert durch ein co-stimulatorisches Signal (CLEC12A-CCR), gelang es der Studiengruppe um M. Sadelain (MD Andersen) im humanisierten Mausmodell CD33-CAR-refraktäre AML-Zellen effektiv zu eliminieren und die Hämatotoxizität sowie die in vivo „antigen escapes“ zu minimieren. Nun erfolgt als nächster Schritt die Implementierung einer klinischen Phase-1-Studie für r/r AML-Patienten (NCT05748197).
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